Institut für Kommunikation und Gesundheit - Bernhard Tille

NLP Ausbildung und Heilpraktikerschule Psychotherapie
Home
Über uns - Praxisangebot
Ausbildungstermine
NLP Ausbildung
Heilpraktikerschule Psychotherapie
Heilpraktiker Psychotherapie - Ausbildung
Psychotherapie - Weiterbildung
Supervision Psychotherapie
Homöopathie Weiterbildung HP-PT
Ausbildung Verhaltenstherapie
Weiterbildung Verhaltenstherapie
Ausbildung Familienaufstellungen
Heilpraktiker Lexikon
Forum
Heilpraktiker Psychotherapie Prüfungsfragen
Naturheilverfahren
Homöopathieausbildung
Kontakt
NLP Blog

Abwehr und Abwehrmechanismen

Laut dem Instanzenmodell nach S. Freud stehen die Normen des Über-Ichs gegen die Regungen aus dem "ES" (Triebe).

Die Abwehr ist das Konstrukt eines Schutzmechanismusses des "Ich" gegen vom "Über-Ich" nicht gebilligten Triebregungen. In der Literatur findet man verschiedene Darstellungen der einzelnen Abwehrmechanismen.

Jeder Mensch nutzt Abwehrmechnismen, um Konflikte zu lösen. Wird die Abwehr/Verdrängung jedoch zu umfassend, kann eine neurotische Entwicklung beginnen.

Beispiele von Abwehrformen:

Verdrängung: Affektbesetzte Konflikte werden dem Bewusstsein ferngehalten, gegen die Bewusstwerdung werden Widerstände aufgebaut.

Idealisierung:  Das Gegenüber wird in gut und böse gespalten und in Folge entweder nur die guten (Idealisierung) oder nur die bösen Anteile (Entwertung) wahrgenommen.

Intellektualisieren: Emotional bedeutsame Impulse werden durch theoretisches Analysieren ihres gefühlsmäßigen Anteils beraubt.

Isolierung: Schwer erträgliche Regungen und Erlebnisse werden von den Affek-ten getrennt und sind nur noch rational zugänglich.

Konversion: Umwandlung eines psychischen Konfliktes in ein körperliches Symptom mit Symbolgehalt.

Projektion: Ein (intrapsychisch) verbotenes Bedürfnis wird auf Personen der Umgebung projiziert.

Rationalisierung: eine verbotene Triebbefriedigung wird mit scheinlogischen Argumenten begründet.

Reaktionsbildung: Entwicklung von Verhaltensweisen und Interessen, die einem ver-drängten Triebwunsch entgegengesetzt sind.

Regression: Rückkehr zu früheren Phasen der Bedürfnisbefriedigung, wenn andere Abwehrmechanismen nicht mehr ausreichen.

Sublimierung: Aus einfachen Formen der Triebbefriedigung werden „höhere“, sozial akzeptierte Formen gebildet.

Ungeschehenmachen: Es wird versucht, verbotene aber bereits geschehene Triebhandlungen ungeschehen zu machen.

Verkehrung (Wendung) ins Gegenteil: Unerlaubte Gefühle (Aggression) werden in ihr Gegenteil (Fürsorge) verkehrt. In der Konsequenz siehe Reaktionsbildung. 

Verleugnung: Nicht angemessene Vorgänge oder Konflikte werden nicht wahrgenommen.

Verschiebung einer Bedeutung von einem Objekt auf ein anderes; Impulse werden an leichter erreichbaren Ersatzobjekten ausagiert.

Wendung der Aggression gegen das Selbst: Aggressive Triebimpulse, die gegen jemanden gerichtet sind, werden autoaggressiv gegen die eigene Person gerichtet.

 

< Zurück   Weiter >
 
Impressum Downloads Links Partner Sitemap Joomla Ranking-Hits Verlinken Sie uns! NLP-News

Copyright © 2012  All Rights Reserved.