Institut für Kommunikation und Gesundheit - Bernhard Tille

NLP Ausbildung und Heilpraktikerschule Psychotherapie
Home
Über uns - Praxisangebot
Ausbildungstermine
NLP Ausbildung
Heilpraktikerschule Psychotherapie
Heilpraktiker Psychotherapie - Ausbildung
Psychotherapie - Weiterbildung
Supervision Psychotherapie
Homöopathie Weiterbildung HP-PT
Ausbildung Verhaltenstherapie
Weiterbildung Verhaltenstherapie
Ausbildung Familienaufstellungen
Heilpraktiker Lexikon
Forum
Heilpraktiker Psychotherapie Prüfungsfragen
Naturheilverfahren
Homöopathieausbildung
Kontakt
NLP Blog

Denkstörungen

In der psychiatrischen Krankheitslehre werden formale von inhaltlichen Denkstörungen unterschieden. Die Formalen

Denkstörungen bezeichnen Aufälligkeiten in der Form wie gedacht wird ( zu schnell, zu langsam, absonderlich, bizarr), die inhaltlichen Denkstörungen auf das, was krankhaft gedacht wird ( wahnhaftes, phobische, zwanghaftes, überwertiges Denken.

Denkstörungen sind über den Sprachausdruck feststellbar. Sie betreffend in der Regel die Geschwindigkeit, die Klarheit und den Inhalt des Gedankenablaufes

Formale Denkstörung, wie etwas krankhaft gedacht wird

Minus-Formen:
•    Hemmung, wie gegen einen inneren Widerstand
•    Verlangsamung, zähflüssig
•    Umständlich, unklar
•    Perseveration, haften bleiben an Gedanken
•    Eingeengtes Denken, Fixierung
•    Grübeln


Plus-Formen:
•    Ideenflucht, das Denken wechselt oder verliert ständig das Ziel
•    Gedankendrängen, Gedanken und Einfälle drängen sich auf
•    Beschleunigtes Denken
•    Logorrhoe, Rededrang (typisch für die Manie)


Bizarre Formen:
•    Inkohärenz, Zerfahrenheit, die bis zum Gefasel oder Wortsalat führen kann
•    Pathologisches Denken, z.B. Neologismen, Kryptolalie, Privatsymbolik, Kontamination
•    Sprachstereotypien, Verbigeration ist das sinnlose Wiederholen von Worten
•    Denksperrung und Gedankenabreißen
•    Vorbeireden


Inhaltliche Denkstörungen beziehen sich auf das, was inhaltlich krankhaft gedacht wird.
•    Wahnhaft
•    zwanghaft/anankastisch
•    phobisch
•    überwertige Ideen


Denkstörungen sind differenzialdiagnostisch von folgenden Sprachstörungen abzugrenzen:

•    Aphasie, Sprachstörungen trotz funktionierender Sprachwerkzeuge
•    Dysarthrie, durch Lähmung der am sprechen beteiligten Organe
•    Logoklonie, spastische Silbenwiederholung
•    Stottern, Wiederholung von Einzellauten mit tonischem Pressen
•    Poltern, „reden ohne Punkt und Komma“
•    Dyslalie, stammeln
•    Mutismus, ist das Verstummen, nicht reden, z.B. bei Kindern od. bei Schizophrenie

< Zurück   Weiter >
 
Impressum Downloads Links Partner Sitemap Joomla Ranking-Hits Verlinken Sie uns! NLP-News

Copyright © 2012  All Rights Reserved.