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Home arrow Naturheilverfahren arrow Lexikon arrow Allergieerkennung mit Allergie-Tests
 

 

Allergieerkennung mit Allergie-Tests
Oft beginnt eine Allergie unauffällig mit tränenden Augen, wässrigem Schnupfen, lästigem Jucken oder Niesanfällen.
Wenn solche Symptome erstmals bei Kindern oder Erwachsenen auftreten, werden sie oft mit einem grippalen Infekt verwechselt. Wer bei solchen Symptomen frühzeitig an eine mögliche Allergie denkt, kann oft Schlimmeres verhindern. Denn unbemerkte oder unbehandelte Allergien können ernsthafte Folgen haben.
Eltern, die selbst an Allergiesymptomen leiden, sollten bei ihren Kindern auf die Früherkennung und eine rasch eingeleitete, wirksame Therapie Wert legen, um sie vor einer schwerwiegenden Allergiekarriere zu schützen.

Mit einem Allergietest lässt sich Klarheit schaffen.

Grundsätzlich kommen traditionell sowohl die so genannten In Vivo- Tests als auch Laborteste zur Anwendung. Erstere werden direkt am oder im Körper des Patienten durchgeführt und müssen immer unter ärztlicher Aufsicht stattfinden.

Zu den In Vivo- Tests gehört der von Hautärzten bevorzugte und vielfach eingesetzte Prick - Test". Bei diesem bekannten Verfahren werden die Allergene in flüssiger Form auf markierte Stellen der Haut aufgetragen. Die Haut wird an diesen Stellen mit einer Nadel oder Lanzette angestochen oder aufgeritzt, so dass die Allergene eindringen können und mit dem Immunsystem des Körpers in Kontakt kommen. Nach etwa 20 bis 30 Minuten Wartezeit wird die Reaktion in Form von Quaddeln oder Hautreizungen abgelesen und bewertet. Es handelt sich dabei nicht um eine nicht- quantitative Messung, sie gibt einen ungefähren Anhalt für die Stärke der Reaktion auf ein Antigen.

Um eine objektive Messung der "Allergiestärke" vornehmen zu können, wurden in den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts die Allergie-Laborteste entwickelt, die außerhalb des Körpers stattfinden. Dafür muss Blut abgenommen werden. Das Röhrchen mit venösem Blut wird an ein Diagnostiklabor geschickt, das Allergietestung durchführt. Die heute verwendeten Testsysteme beruhen alle auf demselben Prinzip:
Sie messen die Konzentration eines bestimmten Allergie-Antikörpers im Blut. Sie sind sehr empfindlich und funktionieren nur mit Serum, das vorher aus dem Blut gewonnen werden muss. Nach mehreren Tagen erhält der Patient über seinen Arzt das Ergebnis seines Allergietestes.

Welche Erweiterungen gibt es zur Zeit?

Man kann bei den Labortests zwischen Allergien vom Akuttyp ( IgE ) und vom verzögerten Typ ( IgG ) unterscheiden.
So lassen sich Allergie- Antikörper erfassen, die zu Sofortreaktionen führen ( Pollen, Tierhaare, Hausstaubmilben, Nahrungsmittel, die in Kreuzreaktion zu Pollen stehen ) und Allergie- Antikörper, die erst nach Stunden bis Tagen zu Symptomen führen ( besonders Nahrungsmittel ).

Große Laboratorien , z.B. GANZ IMMUN, bieten Bluttests an, die in einem Stufenschema wirtschaftlich und preiswert Vortestungen in so genannten Pools = Gruppen) von Stoffen anbieten, die bei positivem Testergebnis selektiv weiter untersucht werden.
 

 

 
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