Blutreinigungskuren mit Heilkräutern und Gewürzpflanzen: Traditionellerweise wird eine Blutreinigungskur mit Pflanzensäften im Frühjahr durchgeführt. Doch unser schadstoffbelasteter Organismus kann eigentlich zu
jeder Jahreszeit eine Blutreinigungskur vertragen.
In der naturheilkundlichen Arztpraxis Dr. Tille in Oberursel bei Frankfurt/ Main wird diese milde Form der Entgiftung zum Beispiel nach längerer Krankheit mit Antibiotikagaben, bei Erschöpfungszuständen, bei Diäten mit einseitiger Ernährung und auch nach Schwangerschaft und Stillzeit empfohlen.
Für die Dauer von etwa 14 Tagen ist als Basis eine vegetarische Ernährung ohne Kaffee und Alkohol sinnvoll. Es sollte viel Wasser, Gemüsebrühe und dünn gebrühter Kräutertee getrunken werden.
Die folgenden Pflanzensäfte regen die Ausscheidung und Entgiftung über Leber, Darm und Nieren an:
Löwenzahn regt den Gallenfluss an und bessert damit die Verdauungsleistung des Darmes, auch die Niere wird in ihrer Ausscheidungsarbeit angeregt.
Artischocken und Wermut unterstützen den Löwenzahn bei der Entgiftung der Leber und der Stärkung des Magens. Besonders der Artischockensaft kann den Cholesteringehalt des Blutes senken.
Die Schafgarbe ist ein so genanntes Bittermittel, das die Magensäfte zur Sekretion anregt, damit den Appetit fördert und im ganzen Verdauungstrakt krampflösend wirkt.
Der Birkensaft wird aus der Rinde des Stammes und aus den jungen Birkenblättern gewonnen und hat als Hauptwirkbereich die Niere mit seinem milden entwässernden und entzündungshemmenden Effekt. Das ist zum Beispiel bei allen rheumatischen und anderen entzündlichen Gelenkerkrankungen sehr hilfreich.
Der Saft der Brennessel fördert den Stuhlgang bei Verstopfungsneigung, regt die Nieren an und entschlackt. Wegen der entzündungshemmenden und schmerzlindernden Eigenschaften der Brennessel wird sie mittlerweile in der modernen Phytotherapie als Rheumamedikament eingesetzt und kann die mit vielen Nebenwirkungen behafteten chemischen Antirheumatika teilweise ersetzen.
Die oben genannten Säfte werden je nach individueller Notwendigkeit verordnet und dosiert, man erhält sie am besten in Reformhäusern oder Naturkostläden.
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