Eine ausführliche Diagnostik geht der Erarbeitung eines längerfristig angelegten Therapiekonzeptes bei Harnwegsinfektionen voraus.
Dazu gehören:
- Urologische Untersuchung
- Gynäkologische Untersuchung
- Untersuchung der Darmflora und des Darmimmunsystems durch eine Stuhluntersuchung
- Laboruntersuchung mit Blutbild, Eisenspeicherwerten und Mineralstoffanalyse des Vollbluts
Das Therapiekonzept ist aufgrund der chronischen Verläufe auf eine Langzeitbehandlung angelegt. Hierbei wird das bei jeder Frau unterschiedliche Risikoprofil berücksichtigt. Auf jeden Fall muss die allgemeine und lokale Immunkompetenz der Patientin im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen.
- Immuntherapie mit Thymus- Milz- Präparationen
- Immunologische Therapie über das Darmimmunsystem mit mikroökologischer Therapie und Autovakzine
- Sanierung einer Candida- Infektion des Darmes oder der Vagina
- Substitution von Mikronährstoffen
- Behandlung mit pflanzlichen Urtinkturen, die antiseptisch auf die Niere und ableitenden Harnwege wirken
- Lokalbehandlung mit Östriolcremes, da ein lokaler Östrogenmangel den Verschlussmechanismus und die lokale
- Schleimhautimmunität der Harnröhre beeinträchtigen kann; dies ist besonders bei Frauen, die schon lange die Pille nehmen, der Fall.
- Homöopathische Konstitutionsbehandlung zur Therapie einer angeborenen oder erworbenen Abwehrschwäche im Urogenitalbereich
- Beratung zur Hygiene und zum Trinkverhalten
Dieses Therapiekonzept hat sich in meiner Praxis schon seit Jahren bewährt.
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