In der Naturheilkunde spielt der Löwenzahn als Heilkraut eine wichtige Rolle. Schon seit Jahrhunderten sammeln die Menschen im Frühling diese wertvolle Pflanze. Sie gilt als Entschlackungsmittel bei Rheuma, Gicht und Lebererkrankungen.Man kann sie
zusammen mit anderen „ Unkräutern“ wie Brennessel oder Scharbockskraut im Garten oder auf den Wiesen ernten und einen wohlschmeckenden, leicht herben Salat oder ein Gemüse daraus zubereiten. Das ist die natürlichste Form, da die frischen Kräuter die meisten Wirkstoffe beinhalten.Die Blätter und Blüten des Löwenzahns werden zu medizinischen Zwecken im Frühjahr geschnitten, sofort ausgepresst oder getrocknet. Die Wurzel gräbt man erst im Herbst aus und trocknet sie. Das sind die Anwendungsgebiete des Löwenzahns:- Schwäche der Bauchspeicheldrüse- Störungen der Gallensekretion- Vorbeugung von Steinleiden, v. a. Nierengrieß und -steine- Erhöhte Harnsäurewerte- Rheuma- Neigung zu Verstopfung- Unreine Haut- AppetitanregungLöwenzahn wird nur innerlich als Saft, Tee, Extrakt, Sirup oder Salat angewendet. Neben dem getrockneten Teekraut mit Wurzel stehen zahlreiche Fertigpräparate zur Verfügung. Bei Einhaltung der empfohlenen Tagesdosen für Löwenzahnzubereitungen sind keine Nebenwirkungen zu erwarten.
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