Institut für Kommunikation und Gesundheit - Bernhard Tille

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Katzenhaare- ein Gesundheitsrisiko für Allergiker

Allergien sind, wie man weiß, seit Jahren auf dem Vormarsch. Und es gibt eine steigenden Anzahl von Betroffenen, bei denen sich zur Pollenallergie im Laufe der Zeit auch Hausstaub- oder Tierhaarallergien dazu gesellen. Daher sollte jede Familie, die von

 

Allergien betroffen ist, Vorsichtsmaßnahmen treffen, um in einer einigermaßen allergenfreien Umgebung zu leben.

Katzenhaare im Haus stellen vor allem für Kleinkinder ein Allergierisiko dar, besonders wenn in der Familie genetisch eine Allergiebelastung bekannt ist. Da die Katzenhaare besonders starke Allergenpotenz besitzen, sollten Katzen nicht in den häuslichen Bereich kommen.
Die allergische Sensibilisierung kann schon nach mehreren Monaten im Blut durch einen erhöhten Spiegel an IgE- spezifischen Antikörpern gegen Katzenhaare nachgewiesen werden.
Die jetzt publizierte Längsschnittanalyse zur Allergieentstehung durch Katzenkontakt stützt sich zusätzlich auf eine im Alter von drei Monaten nach der Geburt in der elterlichen Wohnung entnommene Hausstaubprobe, in der Katzenallergene bestimmt wurden sowie auf die Bestimmung des Gehaltes an IgE-Antikörpern gegen Katzenallergene im Blut der Kinder. Die Blutuntersuchungen wurden im Alter von jeweils zwei und sechs Jahren durchgeführt.
Auch andere Tierhaare wie die von Kaninchen oder Meerschweinchen können bei entsprechend erblich belasteten Kindern zu Dauerschnupfen, Hautausschlägen oder asthmatischen Beschwerden führen.
Daher sollte man Tiere nicht in das Haus oder die Wohnung lassen. Das mag für die Kinder sehr schwierig sein, da sie oft tierlieb sind und den Sinn dieser Maßnahme nicht verstehen können.
Vielleicht lässt sich dieses Defizit durch den einen oder anderen Besuch im Zoo etwas ausgleichen. Auch das Wandern in der Natur und die Beobachtung von Tieren in freier Wildbahn sind für die Kinder sehr bereichernd.

In meiner naturheilkundlich- homöopathischen Praxis behandele ich viele Kinder mit multiplen Allergien. Dabei stehen die Methoden der Darmsanierung, der Eigenbluttherapie und der klassischen Homöopathie zur Verfügung, um die Allergiebereitschaft abzubauen und Komplikationen vorzubeugen.


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