Studie zum Ernährungs- und Gesundheitsverhalten von Grundschulkindern in Bayern: Die steigende Zahl übergewichtiger Kinder und Jugendlicher in Deutschland wirft die Frage auf, wie sich unsere Schulkinder tagtäglich ernähren.
Falsche Ernährung bedeutet einerseits eine zu hohe Zufuhr von Kohlenhydraten und Fetten, andererseits einen Mangel an wichtigen Vitaminen, Spurenelementen und Vitalstoffen in der Nahrung- was gemäß vieler Studien langfristig zu Gesundheitsschäden führen kann.
Ein Gemeinschaftsprojekt des ernährungswissenschaftlichen Institutes der Justus-Liebig- Universität und des Bayerischen Gesundheitsministeriums untersucht das Gesundheitsverhalten von 240 Viertklässlern aus allen sozialen Schichten der Stadt Nürnberg.
Mit einem Fragebogen werden das Ernährungs- und Gesundheitsverhalten, der soziale Status und das familiäre Umfeld untersucht; über einen kleinen PC werden alle verzehrten Lebensmittel aufgezeichnet. Die Erhebung der medizinischen Daten der Kinder wird durch das Labor GANZ IMMUN, Mainz, durchgeführt, das Größe und Gewicht sowie die Werte für Blutfette, Entzündungswerte, Fettsäuren, Vitamine und Spurenelemente erfasst.
Das Ziel der Untersuchung ist die Entwicklung von Strategien, die helfen sollen, die Unterschiede im Ernährungs- und Gesundheitsverhalten bei Kindern aus Familien mit unterschiedlichem Einkommen zu verringern und allen Kindern eine vitalstoffreiche, gesunde Ernährung zu ermöglichen.
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