Institut für Kommunikation und Gesundheit - Bernhard Tille

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Melatonin bei Schlafstörungen

Viele Menschen sind heute von Schlafstörungen betroffen und greifen zur Selbsthilfe, indem sie frei verkäufliche Schlaf- und Beruhigungsmittel kaufen und damit einer gezielten und ursächlichen Behandlung des Problems entgehen.

Neue Studienergebnisse haben gezeigt, dass Melatonin zu einem tiefen und erholsamen Schlaf beiträgt. Dazu gehört die gleichmäßige Anregung aller Schlafphasen und des Traumgeschehens. Melatonin wird in der Zirbeldrüse ( Epiphyse ) des Gehirns produziert und steuert neben dem Schlafrhythmus auch den Biorhythmus der inneren Organe und jeder Zelle.Der Lichteinfall ins Auge sendet Signale auf die Netzhaut und von dort auch in die Epiphyse, wo es die Produktion von Melatonin anregt.

Faktoren, die den Melatoningehalt im Körper reduzieren:

-    Der natürliche Alterungsprozess
-    Elektrosmog
-    Betablocker
-    Nicht- steroidale Antirheumatika
-    Zuwenig Tageslicht
-    Alkohol, Koffein
-    Schweres Essen nach 19.00 Uhr

Faktoren, die den Melatoningehalt im Körper erhöhen:

-    Aufenthalt im Tageslicht, zum Beispiel in Verbindung mit einem körperlichen Ausdauertraining wie Walking, Jogging,
Langlaufen, Gartenarbeit
-    Reduzieren der Elektrosmogbelastung am Arbeitsplatz und vor allem im Schlafzimmer
-    Tryptophan ist eine essentielle Aminosäure, aus der die Vorstufe von Melatonin, das Serotonin produziert wird. Sie ist z.B.
enthalten in Nüssen, Thunfisch und Quark.
-    Einnahme von Vitamin- B- Komplex, Zink und Kupfer
-    Schlaf vor Mitternacht

Bei ernsthaften Schlafstörung ist die ärztlich verordnete und überwachte Einnahme von Melatonin in Verbindung mit den oben genannten Maßnahmen erfolgversprechend.

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