Die Bedeutung von ungesättigten Fettsäuren bei Zyklusstörungen und Prämenstruellem Syndrom: Etwa ab dem 40. Lebensjahr kommt es bei vielen Frauen zu einer Veränderung des Zusammenspiels von Hypophyse und Eierstöcken, was sich in einem veränderten Zyklus und vermehrten Beschwerden vor der Menstruation bemerkbar macht.
Das kann für die Frauen, die sich als mitten im Leben stehend empfinden und vielleicht noch mit Ende dreißig ein Kind bekommen haben, sehr belastend und für die Lebensqualität einschränkend erlebt werden.
Die häufigsten Symptome sind:
- Müdigkeit
- Abgeschlagenheit
- Reizbarkeit
- Wassereinlagerungen
- Kopfschmerzen
- Übelkeit
- Vermehrtes Süßverlangen
- Vorblutungen
In meiner Praxis hat sich die kombinierte Gabe von Gamma- Linolensäure, Vitamin E und von Vitamin B6, einzunehmen etwa ab Zyklusmitte, sehr bewährt. Die ungesättigten Fettsäuren wirken auf die Prostaglandine und das in der Hypophyse gebildete Prolaktin regulatorisch ein, sodass die PMS- Symptome in der Regel schon nach wenigen Monaten deutlich gebessert sind.
Neben der Einnahme der genannten orthomolekularen Substanzen ist eine Beratung hinsichtlich der Lebensführung besonders wichtig. Eine Umstellung der Ernährung, Gewichtsabnahme und ein regelmäßiges körperliches Training gehören dazu, wenn ein Langzeiterfolg gewährleistet sein soll. Weitere Informationen unter Frauenmedizin.
| < Zurück | Weiter > |
|---|
