Die Misteltherapie hat seit Jahrzehnten einen hohen Stellenwert in der supportiven Tumortherapie und wird
mittlerweile nicht nur von Hausärzten, sondern auch von Fachärzten und Onkologen im Rahmen der Behandlung der Immunschwäche therapeutisch genutzt.
Die Behandlung mit Mistelpräparaten ist eine ganzheitliche immunologische Therapie, die im Rahmen eines Gesamtbehandlungskonzeptes komplementär eingesetzt werden kann. Neben der in vielen Studien dokumentierten Wirksamkeit für die Stabilisierung des Immunsystems während der onkologischen Therapie und in der Langzeittherapie wirken Mistelpräparate auch psychisch sehr stabilisierend. Daher sollte nach einer Krebsdiagnose möglichst früh damit begonnen werden, um die anstrengende Zeit der Chemo- und Strahlentherapie gut zu überbrücken.
Die Misteltherapie war und ist essenzieller Bestandteil der anthroposophischen Krebstherapie und benutzt Mistelpräparate von unterschiedlichen Wirtsbäumen, z.B. Apfel-, Tannen- und Kiefernmistel. Die Unterschiede bestehen in der verschiedenen Ansprechbarkeit der Tumoren auf bestimmte Präparate, der immunologischen Wirkung und der Wirkung auf Mann und Frau.
Um das jeweils richtige Präparat zu finden, muss der behandelnde Arzt viel Erfahrung mit dieser Therapie haben und die Mistelbehandlung in ein therapeutisches Gesamtkonzept einbinden.
| < Zurück | Weiter > |
|---|
