Institut für Kommunikation und Gesundheit - Bernhard Tille

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Darmsanierung Rhein-Main, Oberursel, Bad Homburg

Die Bedeutung der Darmflora für den menschlichen Körper

Die Darmflora von Dünndarm und Dickdarm ist ein lebenswichtiger Bestandteil des Ökosystems Darm und etabliert sich innerhalb der ersten Lebensjahre. Schon kurz nach der Geburt wandern die ersten Keime ein und besiedeln den vorher sterilen Gastrointestinaltrakt.

Bei gestillten Kindern finden sich nach den ersten Wochen vor allem milchsäurebildende Bakterien ( Bifido- und Laktobazillen ), wodurch es pathologischen Bakterien erschwert wird, sich anzusiedeln und eine Darminfektion hervorzurufen.

Im Erwachsenenalter finden wir dann etwa 10- 100 Billionen Bakterien, die sich mit einem für jeden Darmabschnitt typischen Spektrum ansiedeln. Im Gegensatz zum Dünndarm ist der Dickdarm sehr dicht mit Bakterien besiedelt.

Darmbakterien ernähren sich von den im Darm befindlichen Nahrungsbestandteilen. Im Gegenzug erfüllen sie ganz wichtige Stoffwechsel- und Immunfunktionen:

-    Unterstützung der Immunabwehr an der Darmschleimhaut
-    Herstellung und Versorgung mit Vitaminen ( B- Komplex, Vitamin K )
-    Unterstützung der Vorverdauung von Nahrungsbestandteilen
-    Versorgung der Darmepithelschicht mit Energie
-    Anregung der peristaltischen Vorwärtsbewegung aller Darmabschnitte
-    Entgiftung von Steroiden und Gallensäuren

Indikationen zur Untersuchung der Darmflora und die therapeutischen Konsequenzen

Die Untersuchung der Darmflora wird in hochspezialisierten Immunlabors durchgeführt.
Dabei werden im wesentlichen folgende Parameter analysiert:

-    Die schleimhautschützende und immununterstützende Mikroflora
-    Die fakultativ pathogenen Bakterien und Pilze
-    Der pH- Wert des Stuhles

In meiner Praxis veranlasse ich die Untersuchung der Mikroflora des Darmes im Rahmen eines ganzheitlichen Darmsanierungskonzeptes.

Hierbei stehen folgende Indikationen im Vordergrund:

-    Allergien
-    Allgemeine Abwehrschwäche
-    Chronische Magen- Darm- Beschwerden ( Durchfall, Verstopfung )
-    Häufige Antibiotikatherapie mit nachfolgenden Darmstörungen
-    Infektanfälligkeit der oberen und unteren Luftwege
-    Reizdarmsyndrom
-    Wiederkehrende Infektionen der Blase und des Genitalbereiches

Die Ergebnisse und Therapieempfehlungen durch das untersuchende Labor werden in mein individuell angepasstes naturheilkundliche Darmsanierungskonzept integriert.

KONZEPT DARMSANIERUNG

Mein Konzept zur biologischen Darmsanierung berücksichtigt das komplexe Zusammenspiel
aller an der Verdauung beteiligten Organe:

-    Der Magen
-    Das Leber- Galle- System
-    Die Bauchspeicheldrüse
-    Der Dünndarm
-    Der Dickdarm
-    Die Darmflora

Um eine ganzheitliche und nachhaltige Darmsanierung zu gewährleisten, müssen die betroffenen Organe / Organsysteme gereinigt und in ihrer Funktion gestärkt werden.

Erste Stufe:
Entleerung des Dickdarms mit einem mineralischen Pulver; dadurch wird der Darm grundlegend entlastet und von Gärungs- und Fäulnisgiften befreit. Zur Unterstützung der Entgiftung wird eine Basenmischung verabreicht.

Zweite Stufe:
Hier stehen die Regulierung der Magen- und Leber- Gallenfunktion im Mittelpunkt. Viele Menschen leiden an Magenbeschwerden und werden deswegen symptomatisch mit Säureblockern behandelt; in Wirklichkeit haben sie eher eine zu schwache Produktion der Magensäfte; die daraus resultierende Verdauungsschwäche täuscht eine Hyperazidität vor. Daher wird eine durch Bitterstoffe ermöglichte harmonische Produktion aller Bestandteile des Magensaftes angestrebt. Diese Bitterstoffe verbessern auch die Qualität der in der Leber produzierten Gallenflüssigkeit.

Dritte Stufe:
Diese Stufe wird dazwischengeschaltet, wenn beim Patienten eine Fehlfunktion der Bauchspeicheldrüse vorliegt; hier helfen homöopathische oder spagyrische Substanzen, die Arbeit des Pankreas sanft zu harmonisieren. Dadurch kommt es im Dünndarm zu einer wesentlichen Verbesserung der Aufschließung von Nahrungsbestandteilen.

Vierte Stufe:
Die Symbioselenkung des Darmes, d.h. die Zufuhr physiologischer Darmsymbionten setzt die ersten 3 Stufen voraus. Wenn sich das Darmmilieu gebessert hat, dann finden die Darmbakterien die richtigen Voraussetzung, sich zu vermehren. In Frage kommen: Bifidus- und Lactobazillen und Colibakterien.

Je nach Beschwerdebild dauert so eine Darmsanierung mindestens 12 Wochen.

Diese Intensivtherapie hat vor allem dann große Aussicht auf den beabsichtigten Erfolg, wenn auch die Ernährungsgewohnheiten entsprechend umgestellt werden.

Weitere Informationen siehe auch:

  • Dr.F.X.Mayr – Kur
  • Säure- Basen- Haushalt
  • Darmreinigung

 

 
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