Institut für Kommunikation und Gesundheit - Bernhard Tille

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Frauengesundheit - Wechseljahre, Naturheikundepraxis Oberursel

Die Wechseljahre (Klimakterium) sind keine Krankheit, sondern eine natürliche Phase in Ihrem Leben. Meistens greifen in dieser Zeit körperliche, psychische und soziale Veränderungen ineinander. Die Kinder verlassen das Haus, die eigenen Eltern werden hilfsbedürftig, der Partner befindet sich auf dem Höhepunkt seiner Laufbahn und hat wenig Zeit für die Nöte seiner Frau. Oder er wird arbeitslos, geht in Rente und muss von seiner Frau mitversorgt werden. Wechseljahresbeschwerden können durch solche Belastungen enstehen oder verstärkt wahrgenommen werden. Auffällig ist, dass Frauen mit vielfältigen Interessen und Aufgaben, die sie fordern und ihnen Befriedigung verschaffen, weniger von Beschwerden geplagt sind.

Medizinisch gesehen liegen die Wechseljahre kurz vor und kurz nach der letzten monatlichen Regelblutung (Menopause) einer Frau. In der Regel tritt die letzte Blutung zwischen dem 45. und dem 55. Lebensjahr ein. Die Wechseljahre trennen zwei Lebensabschnitte im Leben einer Frau: die fruchtbare Phase und die Zeit, in der keine Fortpflanzung mehr möglich ist. Als Prämenopause werden die drei Jahre vor der Menopause, als Postmenopause die sieben Jahre danach bezeichnet.

In der fruchtbaren Phase reifen in den Eierstöcken laufend befruchtungsfähige Eier heran. Diese Vorbereitungen auf eine mögliche Schwangerschaft werden durch Geschlechtshormone gesteuert, die in den Eierstöcken gebildet werden. Die wichtigsten Hormone sind Östrogene und das Gestagen Progesteron (Gelbkörperhormon).

Um den Zeitpunkt der letzten Regelblutung hat der Körper ungefähr 400 Eisprünge hinter sich. Dann verändern sich die Eierstöcke, das Gewebe schrumpft und der Eisprung bleibt aus. Das hat auch Einfluß auf die Hormonproduktion. Zuerst sinkt der Gestagenspiegel im Blut, nach einigen Jahren wird auch weniger Östrogen gebildet. Schließlich stellt der Körper die Hormonproduktion ganz ein. Während dieser Umstellungsphase treten bei rund 80 Prozent der Frauen Beschwerden auf. Bei 30 Prozent sind sie so schwer, dass sie behandelt werden müssen.

Bis Anfang letzten Jahrhunderts waren Wechseljahresbeschwerden wegen der geringen Lebenserwartung kaum bekannt. Durch den medizinischen Fortschritt verlängerte sich die Lebenszeit der Menschen, so dass die Frauen heute ca. 30 Jahre ohne körpereigene Hormonproduktion leben.

 

Behandlung:

  • Homöopathische Therapie
  • Pflanzliche Medikamente
  • Thymus-Milz-Therapie
  • Andere Therapiemöglichkeiten

 

Die Klimakterium-Therapie wird am besten unterstützt durch eine bewusste Lebensweise. Regelmäßige Bewegung bzw. Sport und Calcium- sowie Vitamin-D-Präparate beugen einer Osteoporose ("Knochenschwund") vor. Eine ausgewogene Ernährung und gesunder Schlaf wirken sich ebenfalls positiv auf den Hormonhaushalt aus. Je nach individueller Situation können auch physikalische Therapien oder eine Psychotherapie bzw. Psychopharmaka (Antidepressiva) helfen.

 

 

 

 
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