Institut für Kommunikation und Gesundheit - Bernhard Tille

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Immunstatus und Immuntherapie, Rhein-Main, Bad Homburg, Oberursel

Der Organismus des Menschen muss sich ständig mit infektiösen Erregern aus der Umwelt, wie Bakterien, Viren, Hefen, Parasiten und mit veränderten Zellen (Tumorzellen) auseinandersetzen. Verantwortlich dafür ist das Immunsystem, das den Organismus weitgehend schützen soll.

Es werden unspezifische, angeborene Abwehrleistungen und spezifische, erworbene Immunität (Immunität im engeren Sinne) unterschieden. Die unspezifischen und spezifischen Abwehrmechanismen ergänzen sich zu einer wirkungsvollen Verteidigung gegen Erreger und veränderte Zellen.

Wie jedes System im Organismus, kann auch das Immunsystem erkranken und falsch reagieren. Es kann z.B. gegen eigenes Gewebe Antikörper bilden und es entstehen die sog. Autoimmunerkrankungen (z.B. rheumatische Erkrankungen) oder es kommt zu Regulationsstörungen wie bei den verschiedenen Allergien oder zum Beispiel Haarausfall.

Gehäufte Infekte, vermehrte Belastung (Schadstoffe, Stress, chronische Müdigkeit, Fernreisen) sowie die Entwicklung von Tumorerkrankungen  können im Zusammenhang mit einer Fehlfunktion des Immunsystems stehen.

Ein Immundefekt kann durch Mangel an Vitaminen und Spurenelementen entstehen (z. B. Vitamin B12, Eisen, Selen oder Zink) oder chronische Infektionen mit verschiedenen Viren wie z.B. Herpesviren, Epstein- Barr- Viren, Papillomaviren und anderen. Aber auch lange anhaltende seelische Belastungen können über das Gehirn, das vegetative Nervensystem und das Hormonsystem schwächend auf die Immunkompetenz einwirken.

Jeder Mensch lernt erst nach der Geburt, bestimmte Krankheitserreger spezifisch abzuwehren, aber erst nachdem er mit ihnen in Kontakt gekommen ist. Die spezifische und die unspezifische Abwehr wird jeweils in zelluläre und nicht zelluläre Immunität unterteilt. Für die Erfassung der Funktionsfähigkeit der Abwehrmechanismen ist die Bestimmung des Immunstatus sinnvoll .

Indikationen für die Erstellung eines Immunstatus:

•    Immundefekte, Immunschwäche, Infektanfälligkeit
•    Immuntherapie bei Tumoren u. a. Erkrankungen
•    Autoimmunerkrankungen (z.B. rheumatische Erkrankungen, Kollagenosen usw.)
•    Burnout - Syndrom, Fatigue- Syndrom
•    Langzeitallergien
•    Befindensstörungen
•    Sich wiederholende Infektionen der Atemwege
•    Chronische Infektionen der ableitenden Harnwege und des Genitalbereiches
•    Virusinfektionen
•    Depressionen

Mit unseren speziellen Untersuchungsmethoden können wir frühzeitig die Veränderungen im Immunsystem erkennen, um sie dann zielgerichtet mit einer individuell angepassten  Immuntherapie behandeln zu können.

 
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