Mineralstoff Infusionen zur Behandlung der Azidose
Aufgrund vielfältiger Ursachen (Ernährung, Genussmittel, einseitigen Lebensgewohnheiten) besteht besonders in der heutigen Zeit die Gefahr, daß der Organismus nach und nach in einen Zustand der Übersäuerung ( Azidose ) abgleitet. Dies kann sich in vielfältigen Symptomen wie z.B. in chronischer Müdigkeit, Überreiztheit, mangelnder Konzentrationsfähigkeit, Lustlosigkeit äußern. Ursache dieser Befindlichkeitsstörungen ist der chronische Minarelstoffmangel.
Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium, Calcium, Kupfer und Zink werden bei einer Übersäuerung des Körpers vermehrt verbraucht und über die Nieren ausgeschieden. Damit können sie im Körper ihre lebenswichtigen Funktionen nicht mehr in vollem Umfang ausüben.
Das Ziel einer Zufuhr von Mineralstoffen und Spurenelementen besteht daher im Ausgleich oder einer Vermeidung von Mangelzuständen.
Diese Zufuhr ist zu Beginn der Therapie erfolgreicher, wenn sie parenteral ( über den Weg der Infusion ) erfolgt. Die Aufnahme der Mineralstoffe und Spurenelemente über den Darm reicht in vielen Fällen nicht aus, um den Körper in kurzer Zeit mit der nötigen Menge dieser Stoffe zu versorgen.
D.h. Elektrolyte und Spurenelemente müssen rasch und effizient dort bereitgestellt werden, wo sie am nötigsten gebraucht werden: im Innenraum der Zellen ( Intrazellulär ). Über den Blutweg gelangen die Elektrolyte und Spurenelemente ohne Verzögerung viel schneller an ihren Wirkort als bei der Aufnahme über den Darm.
Die verwendeten Infusionslösungen enthalten die Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium, Calcium, Kupfer und Zink genau in der Zusammensetzung, wie sie im Körper natürlicherweise vorliegt. Sie sind deshalb sehr gut verträglich.
Eine Infusionsserie sollte je nach individueller Situation 6- 10 Infusionen im Verlauf von 2-3 Wochen umfassen. Sie ist immer Bestandteil eines naturheilkundlichen Gesamtkonzeptes zur Verbesserung des Säure- Basen- Haushaltes und der Versorgung mit essentiellen Nahrungsbestandteilen.

