Institut für Kommunikation und Gesundheit - Bernhard Tille

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Mineralstoffanalyse im Vollblut bei Mineralmängeln

Eine verlässliche Beurteilung des körpereigenen Mineralstoff- und Spurenelemente-Haushaltes ist durch die Bestimmung der Konzentrationen im Vollblut möglich.
Die Vorbereitung der Analyse geschieht durch eine einfache Blutentnahme.

Kalium
Das Kalium befindet sich vorwiegend innerhalb der Körperzellen; es ist mit zuständig für die Erregbarkeit von Muskel und Nervenzellen und die Verwertung von Kohlenhydraten und Eiweiß in der Zelle.
Ein Kaliummangel entsteht am häufigsten durch Abführ- und Entwässerungsmittel oder bei Hormonstörungen der Nebenniere. Er macht sich bemerkbar durch ausgeprägte Schwäche bis hin zur Lähmung der Muskulatur, Verstopfung bis hin zum Darmverschluss, Herzrhythmusstörungen und Wasseransammlungen ( Ödeme ).
Ein Kaliumüberschuss kann bei schweren Verbrennungen, Verletzungen und Infektionen entstehen sowie bei Hormonstörungen. Man merkt es durch allgemeine Unlust, Schwäche und Verwirrtheit sowie durch Herzrhythmusstörungen und Lähmungserscheinungen.

Magnesium
Auch das Magnesium befindet sich zu 95% in den Körperzellen und in hoher Konzentration in den roten Blutkörperchen ( Erythrozyten ). Zahlreiche Studien haben bewiesen, dass man einen Magnesiummangel nur im Vollblut nachweisen kann und auch die Therapiekontrollen bei Magnesiumgabe nur dort zuverlässig durchführt.
Ein Magnesiummangel kann durch Erbrechen, Durchfälle, Kaffee- und Alkoholkonsum entstehen. Er kann sich durch Zittern und Muskelkrämpfe sowie allgemeine Müdigkeit und Herzbeschwerden bemerkbar machen.

Zink
Zink ist ebenfalls ein praktisch ausschließlich in den Zellen vorkommendes Element. Es ist im Körper an einer Vielzahl von Funktionen des Immunsystems und am Insulinhaushalt beteiligt, was große Bedeutung für die Stoffwechseleinstellung beim Diabetes mellitus hat.

Ein Zinkmangel ist in unseren Breiten recht häufig, da es in der Nahrung ungenügend oder in einer Form vorkommt, die der Körper schlecht verwerten kann.

Er kann sich bemerkbar machen z.B. mit Abwehrschwächen, Infektanfälligkeit, chronischen Hautkrankheiten und schlechter Blutzuckereinstellung.

Basierend auf dem Ergebnis der Mineralstoffanalyse wird geprüft, wodurch es überhaupt zu einem Mineralmangel kam, der subjektive Symptome verursacht ( siehe oben ). Soweit medizinisch beeinflussbar, werden solche Ursachen dann abgestellt.

Es gibt allerdings auch Menschen, die aufgrund ihrer Konstitution auch bei der besten ausgewogenen Ernährung und ausgeglichenem Säure- Basen – Haushalt nicht in der Lage sind, die durch die Nahrung und das Trinken in den Verdauungstrakt gelangte Mineralien und Spurenelemente vollständig über den Dünndarm aufzunehmen.

Man spricht hier von einer Assimilationsschwäche. Diese geht z.B. einher mit Blässe, leichter Erschöpfbarkeit, Leistungsminderung und Infektanfälligkeit sowie Frieren.

In der Praxis hat sich als Soforthilfe eine Infusionstherapie mit Mineralstoffen bewährt. Es kommt dadurch sehr schnell zu einer Besserung des Befindend und einem deutlichen Anstieg der Energie. Danach werden die Mineralstoffe in Form von sehr gut resorbierbaren Präparaten für eine längere Zeit in Tablettenform eingenommen, bewährt haben sich auch homöopathische Arzneimittel, die die konstitutionelle Assimilationsschwäche reduzieren.

 
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