Orthomolekulare Medizin Rhein-Main-Oberursel–Bad Homburg
Mikronährstoffe- ihre Bedeutung in Prävention und Therapie
Zu den Mikronährstoffen im engeren Sinne gehören:
- Vitamine
- Mineralstoffe
- Spurenelemente
- Fettsäuren
- Aminosäuren
- Enzyme und sekundäre Pflanzenstoffe
- Die Gruppe der Antioxidanzien
All diese Stoffe sind für uns Menschen im „ essenziell“, also lebensnotwendig und werden für ein gesundes Funktionieren aller Vorgänge im Organismus regelmäßig gebraucht. Sie werden entweder vom Körper selbst hergestellt oder müssen von außen zugeführt werden.
Das medizinische Forschungsgebiet der Mikronährstoffe wird allgemein als Orthomolekulare Medizin bezeichnet. Im weiteren Sinne gehört sie zu dem Zweig der Ernährungsmedizin. Die Forschungsergebnisse beruhen auf klinischen Studien und der Erfahrungsheilkunde, sodass das Gebiet der Orthomolekularen Medizin eine Art Bindglied zwischen der Schulmedizin und der Naturheilkunde darstellt.
Einsatzgebiete der Orthomolekularen Therapie:
Die gute Versorgung mit Mikronährstoffen bzw. die Analyse von Ursachen eines Mangels derselben sollte heute bei allen medizinischen Überlegungen Berücksichtigung finden.
In meiner Praxis gehört deswegen die Analyse wichtiger Vitamine und Spurenelemente zum Grundprogramm in der Therapie von akuten und chronischen Krankheiten.
Einen besonders wichtigen Stellenwert hat die orthomolekulare Therapie für die folgenden Bereiche:
Krankheitsvorbeugung durch orthomolekulare Therapie:
- Degenerative Erkrankungen des Nervensystems
- Erhaltung von Vitalität. Leistungsfähigkeit und Gesundheit
- Herz- Kreislauf- Erkrankungen
- Osteoporose
- Oxidativer Stress- Belastung mit Freien Radikalen
- Stabilisierung des Immunsystems
- Stoffwechselstörungen ( Diabetes, Gicht, Fettstoffwechsel )
- Umwelterkrankungen
Krankheitsvorbeugung in bestimmten Risikosituationen durch orthomolekulare Therapie:
- Alkoholkonsum
- Alterungsprozess
- Chronisch erhöhte Schadstoffbelastung in Beruf und Freizeit
- Einnahme von allopathischen Arzneimitteln
- Einnahme von Hormonen
- Falsche Ernährung
- Familiär- genetische Belastungen
- Geistige Belastungen
- Gewichtsabnahme
- Infektanfälligkeit
- Körperliche Anstrengung
- Leistungssport
- Oxidativer Stress- Belastung mit Freien Radikalen
- Rauchen
- Schwangerschaft und Stillzeit
- Stress
- Wachstumsphasen
- Wechseljahre
Therapie bereits eingetretener Krankheiten mit orthomolekularer Therapie:
- Allergien
- Atemwegserkrankungen
- Entzündliche Erkrankungen
- Hauterkrankungen
- Herz- Kreislauferkrankungen
- Immunschwäche
- Krebserkrankungen
- Mikronährstoff- Mangelerkrankungen( Anämie, Osteoporose, Nervenstörungen, etc.)
- Psychische Erkrankungen
- Regeneration und Rekonvaleszenz
- Rheumatische Erkrankungen
- Schmerzkrankheiten
- Stoffwechselerkrankungen
- Umweltkrankheiten
Praktische Umsetzung:
In meiner naturheilkundlich – allgemeinmedizinischen Praxis habe ich in den letzten 16 Jahren viel Erfahrung in der Behandlung mit orthomolekularen Substanzen sammeln können. Die Therapie wird grundsätzlich individuell angepasst.
Ausgangspunkt ist immer eine Bestimmung des aktuellen Status des einzelnen Patienten über eine Laborannalyse, damit nicht wahllos Substituionen erfolgen. Zu beachten dabei ist, dass falsche Zuführung von Micro-Nährstoffen auch gesundheitliche Beeinträchtigungen verursachen können.
Folgendes Vorgehen hat sich bewährt:
- Laboranalyse
- Längerfristige Behandlung in Form von Einnahme gut resorbierbarer Einzelsubstanzen oder Kombinationen von
Mikronährstoffen
- Intervalltherapie mit kurmäßiger Anwendung in Form von Injektionen ( z.B. Vitamin- B- Komplex )
- Intervalltherapie mit Infusionen ( besonders schnell und nachhaltig wirksam ), z.B. Vitamin- C- Hochdosistherapie,
Mineralstoffinfusionen, Infusionen mit Alpha- Liponsäure, etc. ).
