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Osteoporose - Diagnostik - Knochendichtemessung |
Die Osteoporose steht heute als leise, schleichende Epidemie nach den Herz– und Kreislauferkrankungen und dem Krebs bereits an dritter Stelle der Krankheitshäufigkeit bei Frauen. Während 80% aller Menschen an Herz– und Gefäßerkrankungen sterben, kann eine fort geschrittene Osteoporose das Leben im Alter bei gleichzeitig hoher Lebenserwartung zur Qual werden lassen.
Die Osteoporose ist eine systemische Skeletterkrankung mit reduzierter Knochenmasse und – Festigkeit, ebenso ist die Architektur des Knochens gestört, was eine erhöhter Brüchigkeit, Elastizitätsverlust und ein steigendes Frakturrisiko zur Folge hat.
Die schwerwiegendsten Folgen der Osteoporose sind Wirbelbrüche und Wirbelkörperverformungen sowie hüftgelenksnahe Oberschenkelhalsfrakturen. Es ergeben sich daraus Invalidität und schwere chronische Schmerzzustände.
Risikofaktoren für Osteoporose allgemein:
- Leistungssport
- Bulimie/ Anorexie
- Rauchen
- Frauen mit erhöhtem Kaffee– und Alkoholkonsum
- Fast– Food– Ernährung , Soft– Drinks ( Calcium– Räuber )
- Langdauernde Diäten, einseitige Ernährung, Mangelernährung
- Zu wenig Calcium– Aufnahme in der Nahrung
- Zu wenig oder kein Sport
- Anhaltende körperliche Inaktivität, Immobilisierung durch Krankheit
- Zyklusstörung mit niedrigen Östrogenspiegeln
- Amenorrhoe über 1 Jahr ( außerhalb der Schwangerschaft )
- Familiäres Osteoporoserisiko bei Verwandten ersten Grades
- Medikamententherapie, die Osteoporose begünstigt ( z. B. Cortison )
Diagnosestellung:
- Erhebung der Krankheitsvorgeschichte ( Anamnese )
- Blutuntersuchungen
- Messung der Calciumausscheidung im Urin
- Messung der Abbauprodukte der Knochenmasse im Urin ( Cross- Links )
- Spezielle Hormonbestimmungen
- Messung der Knochendichte mit Ultraschall oder durch DXA
- Gezielte Röntgenuntersuchungen der Wirbelsäule und / oder des Oberschenkelhalses
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