Institut für Kommunikation und Gesundheit - Bernhard Tille

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Osteoporose - Diagnostik - Knochendichtemessung

Die Osteoporose steht heute als leise, schleichende Epidemie nach den Herz– und Kreislauferkrankungen und dem Krebs bereits an dritter Stelle der Krankheitshäufigkeit bei Frauen. Während 80% aller Menschen an Herz– und Gefäßerkrankungen sterben, kann eine fort geschrittene Osteoporose das Leben im Alter bei gleichzeitig hoher Lebenserwartung zur Qual werden lassen.

Die Osteoporose ist eine systemische Skeletterkrankung mit reduzierter Knochenmasse und – Festigkeit, ebenso ist die Architektur des Knochens gestört, was eine erhöhter Brüchigkeit, Elastizitätsverlust und ein steigendes Frakturrisiko zur Folge hat.
Die schwerwiegendsten Folgen der Osteoporose sind Wirbelbrüche und Wirbelkörperverformungen sowie hüftgelenksnahe Oberschenkelhalsfrakturen. Es ergeben sich daraus Invalidität und schwere chronische Schmerzzustände.

Risikofaktoren für Osteoporose allgemein:

  • Leistungssport
  • Bulimie/ Anorexie
  • Rauchen
  • Frauen mit erhöhtem Kaffee– und Alkoholkonsum
  • Fast– Food– Ernährung , Soft– Drinks ( Calcium– Räuber )
  • Langdauernde Diäten, einseitige Ernährung, Mangelernährung
  • Zu wenig Calcium– Aufnahme in der Nahrung
  • Zu wenig oder kein Sport
  • Anhaltende körperliche Inaktivität, Immobilisierung durch Krankheit
  • Zyklusstörung mit niedrigen Östrogenspiegeln
  • Amenorrhoe über 1 Jahr ( außerhalb der Schwangerschaft )
  • Familiäres Osteoporoserisiko bei Verwandten ersten Grades
  • Medikamententherapie, die Osteoporose begünstigt ( z. B. Cortison )



Diagnosestellung Osteoporose:

  • Erhebung der Krankheitsvorgeschichte ( Anamnese )  mit Hilfe eines speziellen Osteoporose -Fragebogens
  • Körperliche Untersuchung
  • Blutuntersuchungen  inklusive Hormonanalysen
  • Messung der Knochendichte  durch DXA


Die Prävention und die Therapie der Osteoporose erfolgen nach den aktuell geltenden Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Osteologie und der Deutschen Menopausegesellschaft.

Die Behandlung wird durch homöopathische, ernährungsmedizinische und orthomolekulare Therapiemethoden individuell sinnvoll ergänzt.


 
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