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Daß nichts bleibt, wie es war -
das wissen wir seit Jahrtausenden. Und doch halten wir an der Vergangenheit
fest. Oft aus gutem Grund: Das Bestehende ist bekannt, hat sich bewährt,
schafft Vertrauen,
bietet Schutz und ermöglicht Routinen, die entlasten.
Da auch die Welt in der
Unternehmen agieren sich ständig verändert müssen Führungskräfte erkennen, wann
Veränderungen notwendig sind und wie sie ihre Mitarbeiter dafür gewinnen.
Häufig bestehen jedoch große Ängste da Veränderungsmanagement ein großes Risiko
des Scheiterns in sich birgt.
Veränderungsmanagement oder
Change Management umfasst alle Aufgaben, Maßnahmen und Tätigkeiten, die eine
umfassende, bereichsübergreifende und inhaltlich weit reichende Veränderung -
zur Umsetzung von neuen Strategien, Strukturen, Systemen, Prozessen oder
Verhaltensweisen - in einer Organisation bewirken sollen.
Die Fragen dabei sind: Reagieren
die Unternehmen darauf in der angemessenen Art und Weise? Erfolgt die
Veränderung geplant und zielgerichtet? Ziehen alle Führungskräfte und
Mitarbeiter dabei in dieselbe Richtung?
Eine zentrale Aufgabe der
Führungskräfte ist es, den Veränderungsbedarf zu erkennen und geeignete
Maßnahmen anzustoßen und voranzutreiben. Das setzt auch bei den Führungskräften
selbst Veränderungsbereitschaft voraus. Manche Unternehmen wechseln ihre
Führungsmannschaft aus, wenn die Dinge auf der Stelle treten. Sie handeln nach
dem Motto: Neue Besen kehren gut. Die neuen Manager machen dann schon aus
Prinzip alles anders als ihre Vorgänger.
Viele Unternehmensberater geben
Heilversprechen ab und erfinden immer wieder neue Managementkonzepte; so folgt
eine Modewelle der nächsten.
Neben der Frage, was Ursache und
Treiber für den Wandel sind, beschäftigt die Manager, warum er so selten
wirklich gelingt. Meist werden die Mitarbeiter als "träge Masse"
dargestellt, die sich jeder Veränderung entgegenstemmen. Erfahrene
Veränderungsmanager differenzieren und fördern die Personen, die
begeisterungsfähig und motivierbar sind.
Es ist jedoch entscheidend in umfassenden Veränderungsprozessen das ganze Unternehmen mit einzubeziehen, sich
auch um die Zögerlichen und Zurückhaltenden zu kümmern, denn nur, wenn viele
von der Notwendigkeit zur Veränderung überzeugt sind, wird diese gelingen.
Um das zu schaffen, gibt es
einige Grundregeln wie beispielsweise:
• Rechtzeitig
informieren,
• Notwendigkeit
erklären,
• Betroffene
einbeziehen,
• mit
Verlierern fair umgehen,
• für
neue Aufgaben qualifizieren,
• Veränderungsbereitschaft
vorleben,
• Erfolge
auf dem Weg feiern
Einige Unternehmen haben solche
Regeln bereits "verinnerlicht". Sie haben gelernt, sich immer wieder
auf neue Herausforderungen und Aufgaben einzustellen und flexibel zu agieren.
Diese Unternehmen zeichnen sich durch eine Lernbereitschaft aus. Peter Senge
hat Mitte der Neunziger Jahre solche Fähigkeiten als "Lernende
Organisation" beschrieben.
Andere Unternehmen warten bis zur
Krise. Manager wissen, dass dann die Veränderungsbereitschaft bei den
Führungskräften und bei den Mitarbeitern steigt. Manchmal ist es dann aber zu
spät.
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