Die Übung Fast Phobia bietet sich an, wenn Menschen mit unangemessenen
Angstreaktionen auf einen objektiv „ungefährlichen“ Auslöser reagieren
(Seilbahnfahrten, Prüfungen, Spinnen etc.).
Bei einer Angsterkrankung mit der Diagnose
Phobie sollte eine entsprechende psychotherapeutische Behandlung erfolgen.
1. Identifiziere
eine Situation, in der Du inadäquate Angstempfindungen hast.
2. Stelle Dir
vor, dass Du in einem Kino sitzt. Spüre den Kinosessel auf dem Du sitzt und
schaue auf die weiße Leinwand, auf
der später diese angst machende Situation zu
sehen sein wird (Dissoziation).
3. Stelle Dir
jetzt vor, Du befindest Dich in dem Filmvorführraum und siehst Dich dort im
Kino sitzen (doppelte Dissoziation);
Vor Dir die weiße Leinwand.
4. Aus dieser
Perspektive betrachtest Du nun Deinen Film in schwarz–weiß–Ausführung, in der
Situation, die ganz am Anfang
steht, also in der noch keinerlei Angstempfindung
da ist. Lass den Film langsam beginnen,
während Du gleichzeitig lustige
Zirkusmusik aus den Lautsprechern des Kinos
hörst.
5. An der
Stelle kurz vor dem Höhepunkt der Angst auslösenden Situation stoppe den
schwarz–weiß–Film. Steige in dieses
Standbild hinein (assoziiere). In diesem
Moment wird das Bild farbig und der Film läuft sehr schnell rückwärts, zurück
zum
Anfang, zum Beginn als alles noch in Ordnung war.
6. Separator= Augen auf, Orientierung auf etwas im Raum.
7. Wiederhole
ab Schritt 5:
Steige in das Standbild des schwarz–weiß–Films ein
(assoziiere)......das Bild wird farbig......der Film läuft noch schneller
zurück bis zum Beginn
8. Erneuter Separator.
9 Diese Wiederholung ab Schritt 5 erfolgt mehrfach, wobei der Rücklauf
des Films immer schneller wird. Jedes mal danach
Separator.
10. Teste das
Ergebnis mit einer Vorstellung in der Zukunft, bei der früher einmal diese
Angst ausgelöst wurde.