Institut für Kommunikation und Gesundheit - Bernhard Tille

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Geneneralisierungen

Generalisierung (Verallgemeinerung) ist der Prozeß, durch den Elemente oder Teile eines ursprünglichen Modells von der ursprünglichen Erfahrung

abgelöst werden, um dann die gesamte Kategorie, von der diese Erfahrung ein Beispiel darstellt, zu verkörpern.

Verallgemeinerungen basieren auf Abstraktionen. Durch die Generalisierung wird in Problemsituationen z.B. versucht, den persönlichen  Bezug/ die Betroffenheit zum Thema wegzufiltern.

Typische sprachliche Muster, die auf Verallgemeinerungen hinweisen sind:
(1) Fehlender Bezugsindex: die Person (die Personen) oder die Sache (die Sachen), von der der Satz handelt, wird nicht genannt. Beispiele: Konkrete Erfahrung: Meine Frau Karin hat mich verlassen. Generalisierung: Frauen sind unberechenbar.
(2) Universalquantoren: das sind Wörter wie: jeder, immer, alle, überall, nirgends, niemals, keiner, nichts, ... Beispiel: Man kann niemandem vertrauen (wer genau mich wie enttäuscht hat bleibt verborgen).
(3) Unspezifische Verben: es wird nicht konkret gesagt, wie etwas geschieht, z.B. Du machst mich wütend (wodurch genau ich wütend werde, bleibt verborgen).

Sinnesspezifisch konkretere Informationen können durch Nachfragen (siehe Meta-Modell) gewonnen werden. Das Ziel ist, den Sprecher wieder mit der persönlichen Erfahrung in Kontakt zu bringen.

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