Leading
NLP als Technik für Beratung, Coaching und Therapie ist führungsorientiert. Der Berater, der Coach, der
Therapeut läßt die Dinge nicht treiben, sondern agiert gezielt, indem er oder sie gezielt Fragen stellt, gezielt Hypothesen entwirft oder gezielt Interventionen anbietet und durchführt.
Das unterscheidet NLP z.B. von der klientenzentrierten Gesprächstherapie nach Rogers (mit der ansonsten einige Ähnlichkeiten in der Grundhaltung zu finden sind), die sich jedoch als non-direktive Coaching- und Therapiemethode versteht.
Vor dem Leading ist im Bereich des Pacing jedoch auch ein starkes Eingehen auf den Klienten notwendig, um den Kontakt = ein Beziehungsangebot herzustellen und zu vertiefen.
Besteht der Kontakt (Rapport), geht der NLP-Ausübende in die Führung. Sobald die Führung (Leadung) abreisst, weil z.B. der Rapport unterbrochen ist, muss wieder neu über die Betonung der Gemeinsamkeiten (Pacing) die gegenseitige wohlwollende und vertrauensvolle Beziehung aufgebaut werden.
Der Gegenüber sollte in einer NLP-Intervention immer wieder dort abgeholt werden, wo er gerade ist. Selbstwerterhöhende Botschaften sollten den Gegenüber in einen emotional positiven motivationalen Zusatnd bringen
NLP hat sich in seiner Anfangszeit vor allem als Kurzzeit-Therapie verstanden und kurze, wirkungsvolle Interventionen entwickelt.
Alle Techniken des NLP sind Prozeß-Anweisungen, die ihre Wirkung vor allem dann entfalten, wenn die Person, die diese Techniken durchführt, sich selbst oder andere strukturiert und gezielt führen kann.
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